Gleichschritt. Alle für Yeti. Alles geil!
HFV II vs. CF Victoria I - 1:2
Wer denkt, dass man sich auf nem Sieg gegen den Herbstmeister und Tabellenführer Buntentor ausruhen kann, der irrt. Aber sowas von. Denn jede Woche heißt es aufs Neue: Big Point. Dieses Mal beim starken HFV. Volles Programm. Nochmal mit Yeti, der zu einem 1-jährigen Engagement nach England geht. Nach eigener Aussage, müsse er seine Chance nutzen, nochmal international zu spielen. Perspektiven sehe er bei der Victoria nur bedingt. Denn: auch heute kann Victoria den Altersdurchschnitt nicht schön reden. Der älteste Gegner (Jahrgang 83) wäre bei uns fast der jüngste Mitspieler. Unter der Dusche so meinen einige, müsste dem HFV Tränen in die Augen steigen, bei soviel Bauchansatz der Victoria. Tränen gab es... Denn der Gastgeber spielte gut und führte nach 24 Minuten nach einem Standard nicht unverdient mit 1:0. Rennen können die ja, die jungen Hüpper. Aber "grün hinter den Ohren sind sie", den Satz können wir uns leisten. Rouven trifft, fein, wie immer schön, 1:1. Schon 12 Buden diese Saison, dabei spielt der "alte" nicht mal immer. HZ ist noch nicht, denn aus dem Gewühl raus trifft im Nachschuss per Dropkick aus spitzem Winkel noch ein "alter", Che. 2:1. Spiel vor der Pause gedreht, der HFV übergerascht. Über 70 Jahre (Rouven & Che) drehen unter Mithilfe des viel jüngeren Restteams das Spiel. In der 2. Halbzeit sind die "jungen" Habenhauser geschockt. Die alten laufen, kämpfen, richtig eng wird es aber nicht und wenn, ist Buschi 2, der die 1 spielt zur Stelle. Wir leisten uns übrigens noch einen gaaaaanz schwach getretenen Elfer, bei dem das Motto "Keeper ahnt die Ecke" nicht greift. Die Ecke ist die Mitte. Jan wird es verkraften. Denn wir halten und haben hinten die 1, Buschi 2. Irgendwie geil. 2:1 gewonnen, überwintern auf nem Aufstiegsplatz. Oben bleibt es ganz eng. Aber oben bleiben mit Buntentor wär schon was! (NORM)
CF Victoria I vs. KSV Med II - 2:1
Geiles Fußballwetter aufm Stadtwerder. Der Gegner ne harte Nuss, nur einen Punkt Vorsprung. Kader mit 14+1 gefüllt. Kunstrasen, Flutlicht. Hammer. Los gehts, wir wollen konzentriert in die Partie gehen, heiß sein, den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. So sind wir dann auch aufgetreten, die ersten 8 Sekunden. Erster langer Ball, agile Drehung des stärksten KSVers, eingeschoben. 0:1. Irgendwie Scheiße. Wir sind verunsichert und kommen nur langsam in die Partie. Nach vorne geht es teilweise gefällig, einmal so richtig (27.), doch Helge ist das ganze zu einfach, lieber für später den Torschrei aufheben, drüber weg die Pille. Noch 2-3 größere Chancen, mit überraschend vielen gewonnen Kopfballduellen, die dann aber hinterm Tor des Gastes landen. Der KSV kommt immer über 2, die 18 sind, die 10 und die 8. Verstehst? Wir sind nicht knosequent genug. Ab und zu. Aber wir wollen schon, das merkt man. Menkedinho! Warum eigentlich Menkedinho. Brasilianisch. Weil er das jetzt zeigt. Beherzt tankt der heutige Innenverteidiger los, hat viel Platz, nutzt diesen, lässt im Mittelfeld noch einen Gegner ins Leere laufen, dann ein sensationeller Pass in den Rücken der Abwehr, Wolf flink, auf dem Posten, kurzes Eck, 1:1 (40.). Gut. HZ. Tee. Danke Holger, wie sooft schon. Ansprache, Wechsel, Christian muss Handball gucken. Alle sollen sich nochmal zusammenreißen. Wir zeigen noch nicht in jeder Situation, dass wir gewinnen wollen. Aber jetzt. Nicht immer schön, aber gut. Rille findet eine Rille, schiebt sich vorbei an Mann und Maus, in das 16 Meter-Haus, wird gelegt, Rille wird gelegt, er wird gelegt. 11er. Keiner will schießen. Wolf sacht sich, gut, dann ich. Ball hinlegen, 58. Minute erst. Torwart versetzen. Ja, macht er. Der Torwart springt nach rechts (von sich aus gesehen), der Ball fliegt nach links. Nicht flach, nicht halbhoch, hoch, nicht zu hoch, unter die Latte, neben den Pfosten, in den Knick! Geiler geht das nicht. Nee, Neuer nicht, nee, Wiese nicht, nee auch kein Zieler. Den hält keiner. Vielleicht Nik. 2:1. Jubel. Dann wird es heiß, denn der Gegner baut Druck auf, ohne zwingend zu werden, wir geben keinen Zentimeter frei, wir wollen alle. Entlastung bringen immer wieder die Vorstöße über außen, Wolf, Helge und auch später Nille (neues Talent). Aber kein weiterer berrihigender Treffer. Aber auch keiner der einen ärgert, denn es ertönt ein Pfiff. Ende, Ende, Ende, 2:1 gewonnen. Verdient, einfach weil wir das Spiel gewinnen wollten. Danke, 2. Welle. Das war ein schöner Abschluss dieses Jahr. (NORM)











